Sushi. Roll mal selbst. Geht schon klar.

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Herzlich willkommen, heut bauen wir uns 200 Makis. Eine Anleitung.

Ein leckeres Sushi-Essen besteht aus mehreren Komponenten. Für die einfachste Variante, die Makis, benötigt ihr das Algenblatt zum Wickeln, den Reis und Füllungen. Also los.

Zutaten:

Für den Reis benötigt ihr n bisschen Quatsch. Einmal angeschafft, könnt ihr in den nächsten Wochen, Monaten oder sagen wir… im nächsten Jahr ganz sicher noch an die 1.000 Makis zaubern. Hihi…

Brauner Zucker / Reisessig / Mirin / Salz

 

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Hallo… Sushireis…

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Nori-Blätter. Das sind Algen. Jetzt nicht zusammenzucken. Das ist halt so. Gibts im 10er-Packen. 1 Blatt ergibt ne Sushirolle, aus der ihr 6-8 Makis bauen könnt. Noch mal hihi.

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Die Füllung…

Ich esse sehr gern in meinen gewickelten Maki:

Avocado /   Paprika /  Frühlingszwiebel  /   Shiitake-Pilze  / Möhre  /  Tempeh  /   Gurke

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Zur Zubereitung…

  1. Der Reis… 500 g Sushi-Reis waschen. Mehrmals. In einer Schüssel. Es gibt Menschen, die waschen den sehr lange. Sehr lange. Bis keine Stärke mehr raus kommt, also das Wasser nicht mehr weißlich verfärbt. Darauf verzichten wir. Wir waschen ihn mehrmals, aber nicht stundenlang. 500 g reichen für ca. 200 Makis. (Ich hoffe, ihr habt euch Gäste eingeladen)
  2. Den gewaschenen Reis mit ca. 1 l kaltem Wasser auf den Herd stellen. Aufkochen, 2 min ohne Deckel kochen, dann den Herd ausstellen und Deckel drauf. Das darf jetzt so 20 min rumstehen.
  3. Den gekochten Reis in eine große Schüssel geben und hoffen, dass er nicht zu knäutschelig geworden ist. War bei mir leider der Fall. Ich hab natürlich ungeduldigerweise den Deckel gelüpft und gedacht, da sei zu wenig Wasser drin. Das Nachgießen führte dazu, dass der Reis so mittelgut wurde. In der Schüssel kühlt der Reis jetzt also aus. Mit nem Holzlöffel oder so nem Schiebeteil am besten immer seitlich durch den Reis gehen. Um ihn zu lockern und besser abkühlen zu lassen.
  4. Während er kühlt, oder sogar noch kocht, könnt ihr die Würzung des Reis vorbereiten. Der schmeckt ja sonst nach nüschte. Für 500 g Reis (denkt dran, das ist echt ordentlich!) nehmt ihr: 6 EL Reisessig, 2 EL Mirin, 4 TL Zucker, 1 TL Salz. Ich muss sagen: Ich hab die Menge beinahe verdoppelt anschließend, weil ich beim Abschmecken gemerkt hab, dass mir der Reis immer noch sehr fad schmeckte. Versucht erst mal mit der hier angegebenen Menge zu arbeiten.
  5. Reisessig, Mirin, Zucker und Salz in einem kleinen Topf erwärmen, damit Zucker und Salz sich auflösen. Die warme Mischung über den noch warmen Reis geben und vermengen. Wunderbar unterheben. Bei Bedarf noch mal ne Mischung ansetzen und drüber.

 

Während der Reis kocht, bereitet ihr eure Füllungen und den Arbeitsplatz vor:

  1. Gemüse in dünne Streifen schneiden und nebeneinander anordnen. Ihr wollt ja nicht über den ganzen Tisch greifen müssen.
  2. Bambusmatte vor euch auslegen. (Gibts im Asia-Markt, aber das Internet kann euch gegebenenfalls auch Alternativen nennen)
  3. Neben euch stellt ihr n Schüsselchen mit Wasser, der Knäutschelreis klebt arg an den Fingern und es ist immer gut, n bisschen Wasser an den Händen zu haben.

 

Jetzt kanns losgehen.

Nori-Blatt aufs Bambusröllchen, die raue Seite nach unten. Dann nehmt ihr ne Hand voll Reis und belegt ganz fluffig ca die erste Hälfte eures Blattes. Ihr könnt auch variieren, weniger Reis nehmen oder die Blätter in der Mitte zerteilen und kleinere Maki wickeln. Die Füllung eures Herzens entweder plan an den unteren Rand oder wie im Bild von meiner wunderbaren Assistentin gewählt: mittig. Meine Assistentin ist Rollanfängerin und hat sich zunächst damit beholfen, das Nori-Blatt ganz am Anfang mit den Fingern um die Reis-Gemüse-Füllung zu drücken, und nach einem ersten Drücken dann die Matte zu nehmen. Ich nehme direkt die Matte, das geht auch gut. Probiert es aus.

Das kann dann so aussehen. Das Nori-Blatt soll straff um die Füllung gewickelt werden. Zieht die Matte immer ein wenig nach, drückt ordentlich und rollt die Matte oben weg, bis ganz nach vorne. Erklärungen sind hier schwierig, schaut euch lieber n kurzes Video davon im Netz an.

Immer dran denken: Mit der Matte schön drücken. Das Teil soll ja nicht auseinanderfallen.

Und wenn ihr das alles geschafft habt… dann freut ihr euch. Versprochen. Eure erste Rolle ist fertig.

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Zum Gemüse könnt ihr natürlich auch allerlei anderen Quatsch geben. Ich mag so ne Sriracha-Majo, die ist auch ohne Ei und so, außerdem Wasabi, Schnittlauch, 5-Gewürz-Pulver, Chiliflocken, Fakefleisch und Fakefisch, marinierten Tofu, gebratenen Seitan, eingelegte Gemüse wie Kürbis oder Rettich… Aber wichtig ist dann: Schneiden.

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Wasser an die Klinge und Obacht. Nicht zu wild, soll ja schön aussehen.

 

Die Enden werden auf nen Aussätzigen-Teller gegeben. Der Koch und die Assistentin naschen. Soll ja auch wirklich schmecken, muss also probiert werden.

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Lasst es euch schmecken. Riot not diet.

 

 

 

 

 

 

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