Über mich

 

Selber kochen ist nicht schwer, selber essen noch viel weniger mehr.

Oh nein. Ein weiterer Kochblog? Oh nein. Macht nix. Nur weil jemand schon ein Buch geschrieben hat, heißt das ja nicht, dass nicht auch ein anderer noch mal ein Buch schreiben sollte. Ich werd hier nicht das Rad neu erfinden. Ich werd vielleicht auch nicht mit den innovativsten Sachen aufwarten. Aber ich mag euch was schreiben, das mit Fotos begleiten und auch zeigen, dass man vielleicht ganz unprätentiös essen kann. Ich mag mich nicht so sehr ernst nehmen, dafür gibt es andere Themen. Ich halte nicht viel von detaillierten Mengenangaben, könnt ich aber mal versuchen.

Aber seien wir ehrlich: Alles zu viel. Ernährungstipps, Kochen, Rezepte, Definition über Selbstoptimierung, Smoothie als Work-Life-Balance Hilfsmittel, der Supermarkt als Datingportal, das Restaurant als Tempel des modernen Großstadtmenschen. Auch ich zieh mit und find das alles gar nicht so schlecht. Über Superfoods und Kochtrends, Kochsendungen und Zeitschriften, Rohkost und Nahrungsmittelunverträglichkeiten… Langeweile kommt nicht auf. Und die find ich halt doof.

Aber an sich ist es ganz einfach. Wir müssen alle mal was essen. Und dann wäre es schön, wenn jeder von allem naschen kann, wenn sich niemand ärgern muss oder dabei zu Schaden kommt, wenn wir damit nichts oder wenig kaputt machen, wenn wir vielleicht sogar was erreichen können oder einen Zweck erfüllen, wenn wir Menschen glücklich und vielleicht sonst niemanden unglücklich machen.

Darum steht ganz oben, dass ich nix essen mag, das vom Tier abstammt. Sollte mir das mal passieren, dann beruht das auf Unabsichtlichkeit, ich tu zwar, als wüsste ich alles, aber das ist gelogen.

Und weil es viel zu viele Themen gibt, die toll sind, steht auch sonst hier nix unter einem großen Thema.

Nur lecker solls sein.

Und ich? Wer bin ich?

Ist das denn wichtig? Scheint aber zumindest interessant zu sein. Ich bin mittel alt, mittel clever, mittel groß und mittel schwer. Ich wohne in einer mittelgroßen Großstadt, im weltlichen Maßstab gesehen, und habe mittelmäßig viele Hobbies. Ich lade gerne Menschen zum Essen ein, kochen mag ich gern allein. Und eines kann euch beruhigen: ich habe als ganz miserable Köchin angefangen. Mit 16 hatte ich einen Wasserkocher. Und damit hab ich Eier gekocht und Wasser für Cappuccino, mit Milchpulver. Diese Zeiten sind vorbei. Ich bin jetzt eine mittelerfahrene Alltagsköchin und koche mittel gut. Ich habe lange in der Gastronomie gearbeitet, aber ich habe dort keine Ausbildung gemacht. Ich habe andere Küchen ausprobiert, aber noch nicht in ihnen gearbeitet. Ich mag gern recherchieren, aber auch ich irre mich mal. Ich ändere ab und zu meine Haarfarbe, meine Meinung und meine Vorlieben. Aber ich kombiniere gerne Traditionelles mit Modernem, im Leben draußen und auf dem Teller.  Soviel zu mir. Danke, bitte, weiterlesen.

Guten!

 

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